Konzertreise nach Südkorea – Resonanzlinien – Stimmen im Grenzraum
Vom 6. bis 15. Oktober reiste das Ensemblekollektiv Connect im Rahmen des Projekts „Resonanzlinien – Stimmen im Grenzraum“ nach Südkorea, um gemeinsam mit dem Ensemble Good Mori neue musikalische Verbindungen zu knüpfen. Die Reise markierte einen wichtigen Schritt der deutsch-koreanischen Kooperation im Bereich der zeitgenössischen Musik.
Proben, Workshops und Austausch
In Daegu begann die Projektwoche mit intensiver Probenarbeit (8.–10. Oktober) zusammen mit Good Mori und den beteiligten Komponist:innen. Am 10. Oktober fanden an der Kyungbuk National University ein Workshop zur Interpretation Neuer Musik sowie Präsentationen der mitgereisten deutschen Komponist:innen statt.
Konzerte in Daegu und Seoul
Am 11. Oktober präsentierten beide Ensembles ein gemeinsames Austauschkonzert in Daegu – anlässlich des 142-jährigen Jubiläums der deutsch-koreanischen Beziehungen. Auf dem Programm standen u. a. neue Werke von Romeo Wecks, Johannes K. Hildebrandt, Christina Bernhardt, Alexander Strauch sowie koreanischen Komponist:innen.
Nach der Weiterreise nach Seoul folgte am 13. Oktober ein weiteres Konzert des Ensemblekollektivs Connect, organisiert durch die Gyeonggi Contemporary Music Association (GCMA). Am 14. Oktober stellten die deutschen Komponist:innen ihre Arbeit in einem Vortrag bei der GCMA vor.

Ein Projekt zwischen Kulturen
„Resonanzlinien – Stimmen im Grenzraum“ verbindet aktuelle europäische Vokalkunst mit der koreanischen Tradition, darunter die expressive Kunst des Pansori. Acht neue Werke – vier deutsche, vier koreanische – wurden eigens für dieses interkulturelle Ensembleformat komponiert.
Workshops, Vorträge und gemeinsame Arbeitsphasen schufen Raum für künstlerische Begegnung, Wissensaustausch und Vermittlung Neuer Musik.
Ausblick
Die Rückbegegnung in Deutschland ist für Januar 2026 geplant – mit Konzerten in Weimar und Kooperationen u. a. mit dem Neuen Kollektiv München (NKM).
Gefördert durch
das Goethe-Institut und den Freistaat Thüringen aus Mitteln der Thüringer Staatskanzlei
Phantom Synchron 2015 – Soundtrack Weimar
Eine Koproduktion des Kunstfest Weimar und dem via nova e.V.

Eine musikalische Ortserkundung
Zwölf Musiker*innen, zahlreiche Mitwirkende, 40 mobile Lautsprecherboxen und Sie: Daraus entsteht innerhalb von 24 Stunden ein Live- Soundtrack für Weimar. Fünf Exkursionen zu verschiedenen Schauplätzen der Stadt laden dazu ein, diese Orte völlig neu zu erleben.
Im Festivalzentrum erhalten die Zuschauer*innen mobile Lautsprecherboxen, aus denen Klänge und Geräusche zu hören sind. Das Publikum geht zu Fuß durch Weimar, die klingen- den Soundboxen im Gepäck. Gemeinsam mit den Musiker*innen und Mitwirkenden aus Weimarer Vereinen erschaffen Sie einen Soundtrack, der in flüchtigen Klangbildern von der Geschichte, Realität und Fiktion der ausgewählten Orte erzählt.
Der Regisseur Enrico Stolzenburg, der Komponist Daniel Ott, die Klangkünstlerin Kirsten Reese und der Game-Designer Sebastian Quack entwickeln für das Kunstfest ein interaktives akustisches Stadtabenteuer zwischen Konzert und Klanginstallation. Spielen Sie mit und erleben Sie ein Weimar, wie Sie es noch nie gehört haben. Ton läuft!
Eintritt frei.
Konzept, Komposition & Inszenierung
Daniel Ott, Sebastian Quack, Kirsten Reese, Enrico Stolzenburg
Projektmanagement
Jana Herkner
Treffpunkt immer am Kunstfest-Festivalzentrum
4.9. / 16:00 Exkursion zum Stadion
4.9. / 21:00 Exkursion zum Atrium
5.9. / 0:00 Exkursion zur ehemaligen Justizvollzugsanstalt
5.9. / 5:30 Exkursion zum Römischen Haus
5.9. / 11:00 Exkursion zum Stadtschloss
5.9. / 14:00 Abschluss am Theaterplatz
Förderung


Mit Unterstützung durch die Klassik Stiftung Weimar, das Weimar Atrium, Wimaria Stadion/Sportverwaltung und das Thüringer Liegenschaftsmanagement
Weitere Infos: Kunstfest Weimar

